in memoriam Gero Herrendorf

Moin, Moin!

Letzte Woche ist ein Freund von mir gestorben. Er war in einem Alter, wo man gehen kann aber noch nicht muss. Seine Lebensgeschichte hat Menschen nicht nur beeindruckt sondern verändert. Alkohol-, tabletten- und drogenabhängig. Freigeworden durch Jesus Christus. Im Jahr 1992 hat er die Diagnose Knochenmarkkrebs erhalten. An diesem Punkt betete er für ein Wunder. Und er wurde zu einem medizinischem Wunder. Seite Werte waren schlecht und ihm ging es gut. Er hat keine Chemotherapie oder andere Medikamente genommen gegen diese Krankheit. An anderen Punkten und für andere Krankheiten nahm er schon Tabletten. Hier hatte Jesus gesagt, dass er sich auf IHN verlassen soll. Und so können wir dankbar sein, dass er diese Diagnose 24 Jahre überlebt hat, denn die Zukunftserwartung der Ärzte damals lag bei 6 Jahren mit Chemo.
In diesem Zusammenhang habe ich das Interview bei lifechanel.ch (siehe Link unten) gehört und mir ist aufgefallen, wie stark er auf Heilung in seinem Umfeld gehofft hat, dass das Reich Gottes hineinbricht. Unabhängig davon ist mir ein Liedtext von meinem Sohn wieder in die Hände gefallen …
It is time to tell you, what the Lord have with you before.
It is time to tell you, what the Lord want to do through you.
You are his childreeeen! (You are his loved son! You are his loved daughter! You are his friend!)
You can accomplish wonder through his strength. It is real!!!

Zum Alkohol kam er über einen Psychologen, der ihm empfohlen hatte doch ein Schlückchen Alkohol zu trinken, wenn dadurch sein Stottern weggeht und er vor Menschen reden kann. Die Alkoholsucht bestimmte über Jahre sein Leben. Die Alkoholsucht verschwand. Das Stottern blieb. Es wurde im Laufe der Jahre weniger. Vor fast zehn Jahren bekam ich mal eine SMS von ihm mit seiner neuen Telefonnummer. Und dahinter stand: „Kann ich viiiieeeel besser aussprechen!!“ Getreu dem Spruch von Hermann Hesse: „Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimm.“ Diese SMS habe ich seitdem noch nicht gelöscht, weil sie mich mit Gero verbindet und mich daran erinnert, wie wir aus Abhängigkeiten in die Freiheit gelangen und mit unseren Schwächen umgehen können.

be blessed
Euer Hendrik

http://lifechannel.ch/de/Glauben-entdecken/Menschen/Portraet/Gero-Herrendorff–Laut-Aerzten-schon-lange-tot

 

 

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Zitat

In unserer Welt, in der es so viel Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit gibt, bedarf es dringend sehr vieler Männer und Frauen, die das Herz Gottes kennen, dieses Herz das verzeiht, das sich um die Menschen sorgt, das ganz aus sich herausgeht, das heilend wirkt.
Das Herz Gottes kennen bedeutet: konsequent, radikal und sehr konkret verkünden und zeigen, dass Gott Liebe ist, reine Liebe, und dass immer dort, wo Angst, Isolation oder Hoffnungslosigkeit in die Seele eines Menschen eindringen, dies etwas ist, was nicht von Gott kommt.
aus: Henry Nouwen Seelsorge, die aus dem Herzen kommt, Herder Verlag

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Baumpilz

Moin, Moin!
Meine Tochter hat mir schon seit Jahren gesagt, dass ich mir ein Objektiv mit Festbrennweite kaufen soll. Man soll ja auch auf seine Kinder hören. Na es hat etwas gedauert bis ich mir ein Nikkor 85 mm 1:18 G geholt habe. Es ist schon eine Umstellung zu einem Zoomobjektiv. Um das Objekt gut ins Bild zu bekommen habe ich vorher nur am Zoom gedreht. Jetzt muss ich selbst vor- oder zurückgehen, um das Objektiv richtig ins Bild zu bekommen. Aber die Lichtausbeute ist gigantisch. Noch bin ich aber in der Trainingsphase. Was ich aber zu diesem Zeitpunkt schon sagen kann ist, dass es eine gute Investition ist.

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Trockendock

Moin, Moin!

Vor ein paar Wochen war ich mit meinem jüngsten Sohn in London. Papa und Sohn Urlaub. Beim Sortieren der Urlaubsbilder bin ich bei dem Bild der Cutty Sark hängen geblieben.  Ein Schiff in einem Trockendock. Mir ist dazu ein Zitat von Sören Kierkegaard eingefallen.

„Christen leben wie Gänse auf einem Hof. An jedem siebten Tag wird eine Parade abgehalten und der redegewandteste Gänserich steht auf dem Zaun und schnattert über das Wunder der Gänse, und erzählt von den Taten der Vorfahren, die einst zu fliegen wagten und lobt die Gnade und Barmherzigkeit des Schöpfers, der den Gänsen Flügel und den Instinkt zum Fliegen gab. Die Gänse sind tief gerührt, senken in Ergriffenheit die Köpfe und loben die Predigt und den beredten Gänserich. Aber das ist auch alles. Eines tun sie nicht – sie fliegen nicht; sie gehen zu ihrem Mittagsmahl. Sie fliegen nicht, denn das Korn ist gut und der Hof ist sicher.“

Die Cutty Sark, englischer Tee- und Wollklipper – in London Greenwich

Ich liebe dieses Zitat. Es verdeutlicht in bildhafter Sprache ein Dilemma unserer Gemeinden. Viele Gemeinden sind wie so ein Trockendock. Wir brauchen Erprobungsräume, wo Nachfolge ausgetestet werden und dann gelebt werden kann. Jesus wollte kein Idol sein, der von seinen Anhängern gefeiert wird. Er hatte Nachfolger und seine Jünger trainiert und ausgesandt. Unser Auftrag ist es vom Reich Gottes weiter zu erzählen. Den Text aus Markus 16, 15ff könnte man kurz zusammenfassen: predigt und heilt. Wobei das heilende eine Begleiterscheinung ist.

15 Danach sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Geht in die ganze Welt und verkündet der ganzen Schöpfung das Evangelium! 16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. 17 Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen sprechen; 18 wenn sie Schlangen anfassen oder ein tödliches Gift trinken, wird ihnen das nicht schaden; Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.« 19 Nachdem Jesus, der Herr, zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich an die rechte Seite Gottes. 20 Sie aber gingen überallhin und verkündeten ´das Evangelium`. Der Herr wirkte mit und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die die Verkündigung begleiteten. (Neue Genfer Übersetzung)

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Neujahrswanderung – Nachtrag

Moin, Moin!
Das neue Jahr hat schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel und ich erinnere mich noch gerne an meine Neujahrswanderung in der Sächsischen Schweiz. Nichts besonderes von der Strecke und vom Umfang her. Aber es war total cool am ersten Tag morgens loszuwandern, wo manche noch von Silvester ihren Kater ausschlafen. Es war ein herrlicher Sonnentag. Von den Temperaturen eher frostig. Ideal zum Warmwandern. Mit den Sonnensrahlen wurde es auch richtig angenehm. Beim Wanderns sah ich interessiert Kletterer die Felsen emporklimmen. Ein Bergsteiger, den ich zwischendurch traf, klärte mich auf. Es ist ein sportlicher Anreiz für sie am ersten Tag des Jahres sich in einem Gipfelbuch einzutragen. Finde ich eine super Alternative für langweilige Silvesterabende. Der Bergsteiger, den ich getroffen habe wollte mir dann noch das Klettern schmackhaft machen. Aber ich bin nicht so schwindelfrei, also bleibe ich lieber beim Wandern.

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Zitat

„Wer betet, beginnt, sich dem Diktat des schnellen Nutzens zu entziehen. Er dient jemand anderem.“ Johannes Hartl

„Das geduldige Aushalten der eigenen Schwäche, ja, ein barmherziger Umgang mit mir selbst schützen vor der Verzweiflung im Gebet.“ Johannes Hartl

aus: Johannes Hartl, In meinem Herzen Feuer – Meine aufregende Reise ins Gebet, SCM R. Brockhaus Verlag

Ein wirklich lesenswertes Buch zum Thema Gebet, dass er in sehr einfühlsamen Worten beschreibt. Er doziert in seinen Zeilen nicht lehrhaft, sondern versucht den Leser begeisternd mit hineinzunehmen in seinen Erfahrungen beim Thema Gebet.

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Politik

Am Sonntag war ich auf dem Karlsruher Friedhof spazieren und habe das Grab der SPD Politikerin Hanne Landgraf gesehen. Darauf steht ein wunderbares Zitat von ihr:“Ganz wichtig ist es, zu den Menschen zu gehen und sich nach ihren Sorgen und Nöten zu erkundigen, denn nur so kann für sie Politik gemacht werden.“

Grab von Hanne Landgraf

Grab von Hanne Landgraf

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