Postkartenentwurf

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glaub es & vertrau mir

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

schalte deinen verstand nicht ab,

sondern gebrauche ihn,

denn es gibt mehr als du siehst

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

gehe über deinen verstand hinaus,

denn glauben heisst sehen,

was sein könnte

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

glauben heisst, dass meine unsichtbare Welt

in die sichtbare Welt hineinbricht

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

danke, denn du bist so gut zu mir

du gibst mir mehr, als ich denken kann

© Hendrik Heyden

Veröffentlicht unter CVJM Terebinthia, Gedichte & Texte | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

nachdenken über meine grundrichtung

ich werde mit einer theologie

konfrontiert,

sie gefällt mir

ich bleibe stehen,

das muss ich erst mal

verarbeiten und überdenken

ich will es auf meine person

beziehen

ich will mich damit auseinandersetzen,

damit ich bewusst mit dieser theologie

leben kann

ich will und möchte noch darauf eingehen,

aber da werde ich schon gedrängt weiterzugehen,

es wird von mir mehr erwartet

ich muss mehr leisten

mir fehlt die zeit über die grundrichtung

meines lebens nachzudenken

auf einmal stehe ich in der gefahr,

auf die nase zu fallen

ich bin zu langsam, aber nein

straucheln will ich nicht

so gehe ich weiter, hetze mich ab

von eindrücken zu eindrücken

nicke immer dazu

aber verstanden habe ich doch nichts,

weil mir das nachdenken über meine

grundrichtung fehlt

© Hendrik Heyden

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Botschaftsbelagerung

Moin, Moin!
Freunde vom Bruderhof baten mich mal auf ihr Buch hinzuweisen.

Botschaftsbelagerung
Die Geschichte einer christlichen Gemeinschaft im Nationalsozialismus
von Emmy Barth

Zum ersten Mal in deutscher Sprache erscheint hier die Geschichte des Bruderhofes in den Jahren der NS-Herrschaft. Der Bruderhof mit seinem Leiter Eberhard Arnold wollte weder den Weg des Widerstands im Untergrund noch den Weg von Kompromiss und Mittäterschaft gehen, und legte stattdessen mitten in Nazideutschland offen Zeugnis ab für das Reich Gottes. Obwohl in Arnolds Worten „weniger als eine Mücke auf einem Elefanten“, so glaubten sie dennoch, dass die Liebe Gottes, als deren Botschafter sie sich verstanden, jeden Hass besiegen könne – sogar den Hass Adolf Hitlers. Dies ist die spannende Dokumentation einer Gemeinschaft, die dem gewaltlosen Weg des Kreuzes treu blieb und die trotz der unerbittlichen Feindschaft des NS-Regimes von Gott behütet und geführt wurden.

 

Sehr zu empfehlen ist auch das Buch über den Gründer des Bruderhofes, Eberhard Arnold:

Markus Baum
Eberhard Arnold; Ein Leben im Geist der Bergpredigt; Neufeld Verlag

 

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Makulatur oder was?

Moin, Moin!

Momentan bin ich wieder dabei eine Wohnung zu renovieren. Das habe ich in letzter Zeit häufiger gemacht. Aber erst in diesen Tagen ist mir etwas aufgefallen. Oder anders ausgedrückt: ich bin auf einen nachdenkenswerten Knackpunkt von Wohnungsrenovation und eigenem Leben gestoßen.
Ein Blick auf die Tapete sagt, dass dort alles in Ordnung ist. Sie sieht schick aus. Sie klebt fest an der Wand. Es sind keine Luftblasen zu sehen. Es scheint alles in Ordnung zu sein.
Aber wenn ich dann die Tapete entferne kommen dahinter Risse zum Vorschein. Teilweise ist der Putz sehr locker, manchmal auch bröselig.
Ich habe mich gefragt, ob wir dies mit unserem Leben nicht auch manchmal machen. Und jetzt meine ich nicht, dass wir Altersfalten überschminken oder kaschieren. Mir geht es um die Brüche in unserem Leben, die schwierigen Seiten. Wie oft tun wir so als ob alles in Ordnung ist, wir bewahren sozusagen die Fassade. Aber dahinter ist etwas kaputt. Etwas was wir nicht zugeben wollen. Wir verheimlichen es.
Sich dem zu stellen kostet Kraft.
In der Endlich Leben Tradition ist dies Schritt 4: „Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.“ Das ist ein Weg zur persönlichen Veränderung hin. Ein wichtiger Schritt ehrlich zu werden. Und ein wichtiger Schritt heil zu werden.

 

 

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Turmfalken

Moin, Moin!
Bei uns im Hinterhof eine schöne Fichte mit einem Nest und einem Turmfalkenpärchen, dass es bewirtschaftet. Lange Zeit sah es so aus als ob es dieses Jahr keinen Nachwuchs gibt. Und dann auf einmal waren die Nachkömmlinge groß und flügge. Aber ob sich der Nachwuchs die Beute schon selbst erjagt hat oder mit der erjagten Beute von Mama und Papa auf die Reise begeben hat war nicht ersichtlich. Eine befreundete Bloggerin hatte vor einiger Zeit folgendes gepostet:

Einem Kind das Laufen beizubringen ist eins…

Ein Kind in die Welt laufen zu lassen, ist nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Irgendwie scheint das bei den Turmfalken leichter vonstatten zu gehen.

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Kieler Woche

 

eine Möwe auf der Kieler Woche

Ein Kieler Original?

Wer zeigt schon gerne seine dritten Zähne?

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