Bouldern

Moin!
Zu Weihnachten habe ich mit Kindern meiner Lebensgemeinschaft zuerst einen Baum aus dem Wald geholt und dann mit den Kindern auch den Baum geschmückt. Aber davon mehr in einem anderen Blogbeitrag. Jedenfalls stehe ich oben auf der Leiter und will einen großen Stern ganz ganz oben an der Baumspitze befestigen. Ich sage so in den Raum hinein, dass mir das arbeiten auf der Leiter nicht so liegt. Da sagt ein siebenjähriger Junge zu mir: Also Hendrik ich habe keine Höhenangst. Hey ich habe das Wort überhaupt nicht gebraucht. Aber es stimmt. Im Sommer hatte mein Sohn, der mehrere Monate mit in der Lebensgemeinschaft gelebt hat, schon einmal den Wunsch geäußert mit mir Bouldern zu gehen. Klettern ohne Absicherung? Hilfeeeee! Nun das war jetzt keine Äußerung, die bei mir auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Aber er hatte sich zwischen Weihnachten und Neujahr wieder bei uns angekündigt. Als Gemeinschaft untereinander schenken wir uns nichts. Aber unseren Kindern könnten wir etwas kleines schenken, wenn wir wollen. Meine Kinder kennen es nicht anders, denn ich bin erst hierher gezogen, als alle schon erwachsen waren. Nun gut, je Näher es zu Weihnachten ging habe ich doch mit dem Gedanken gespielt ihm einen Gutschein zu schenken für einen Tag in einer Kletterhalle. Aber eben Klettern mit Seilsicherung und zuerst der gemeinsame Besuch eines Schnupperkurses. Es gab von der Kletterhalle verschiedene Termine. Aber an dem Termin, an dem wir konnten war der Kurs schon ausgebucht. Als Alternative bot sich eine Kletterhalle mit Bouldern an. Also haben wir die Alternative genommen und noch einen Vater mit seinem siebenjährigem Sohn mitgenommen (siehe oben). Zuerst haben wir uns in dem Bereich aufgehalten, wo auch die kleinen Kinder klettern konnten. Die Routen waren leichter und der Endpunkt nicht so hoch (man kann nicht so tief fallen). Aber mit jeder geschafften Route wuchs der Spaß und ich habe sogar eine Route mit Überhang geschafft. Nach zwei Stunden waren meine Hände Wund, die Unterarme fest und meine letzte Route habe ich nach vier Versuchen fast bis zum letzten Griff geschafft. Mein Fazit: Es war unglaublich spannend, anstrengend (Ich hätte nicht gedacht, dass ich so dermaßen ins Schwitzen komme), belebend und faszinierend. Und es war nicht mein letzter Besuch in einer Kletterhalle. Es hat Lust auf mehr gemacht. Und man kann auf seine eigenen Kinder hören. Die haben auch gute Ideen, was alten Herren gut tut.

Über menuchaprojekt

Landschaftsgärtner - Theologe - Künstler Trotz Niederlagen, Krankheiten, Scheitern und Rückschlägen ist das Leben lebenswert. Es ist die Kunst im Dschungel des Alltags zu überleben.
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2 Antworten zu Bouldern

  1. mynewperspective schreibt:

    Wow, dass ist super! Ich habe auch Höhenangst, kann das also gut verstehen. Jedoch hält mich das auch nie davon ab, dass zu tun, was ich gerne ausprobieren möchte. Ich erzähle meiner Angst dann immer, dass wir jetzt ein ganz tolles Spiel spielen werden und versuche das Ganze so zu umgehen. Trotzdem ist es immer mit der großen Portion Anspannung verbunden. Aber hey, am Ende macht es doch auch Spaß und genau das ist wichtig.

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