Fantasie

Moin, Moin!

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Ich war heute Nachmittag zu meinem klassischen sonntäglichen Hundespaziergang unterwegs. Genauer gesagt: Hundespazierfahrradausflug. Unser Hund braucht Auslauf. Und das nicht zu wenig. Als Jagdhund will er nicht nur ein paar Meter vorm Haus auf- und ablaufen. Neben ausgedehnten Spaziergängen bieten sich dazu schöne Fahrradtouren an. Gerade im Wald macht das mit Leila enorm viel Spaß. Da ich heute Vormittag aber schon eine kleine Fahrradtour alleine unternommen hatte, um zum Gottesdienst zu fahren wollte ich keine ausgedehnte Tour mit ihr unternehmen. Wobei klein ja noch zu umschreiben wäre. Für den einen ist so eine kleine Fahrradspritztour zur Auflockerung mal so eben 90 km und für den anderen 10 km. Bei mir lag es ungefähr in der Mitte mit knapp 50 km. Also dann am Nachmittag nicht so viel. Ich habe mitten im Wald eine schöne Bank gefunden. Das Fahrrad durfte pausieren, der Hund durfte den Wald entdecken und ich habe meine neue Kamera ausgetestet und bin ein wenig im Umfeld der Bank umhergestreift. Ich hatte die Kamera schon wieder in meinen Rucksack eingepackt, als ich diesen Baumwulst an einer Birke entdeckte. Das mußte einfach noch ein Foto werden. Also Kamera wieder ausgepackt und ein paar Fotos gemacht. Was könnte es sein? Die Fantasie freien lauf lassen. …. Ich für mich denke, es könnte ein Boxer sein. Vorne die Schnauze, die heraussticht und darüber die beiden Augen. Ein Punkboxer mit grün gefärbten Haaren oder Perücke.
Wie ist das mit unserer Fantasie? Erlauben wir sie uns noch? Manchmal geht es ganz leicht. Auf einer Wiese zu liegen und sich gemeinsam mitteilen, was man sieht.
Oft eher nicht oder? Da kommen so erwachsentuerisch vernichtende Aussagen: zu kindisch, zu blöd, das geht nu gar nicht …
Mir ist dazu ein Lied von Gerhard Schöne eingefallen. Als meine Kinder kleiner waren haben wir seine Kinderlieder öfters gehört. Er schrieb mal ein Lied über Phantasia – einem Land.

„Warst du schon da? Warst du schon da? Warst du in Phantasia? Warst du schon da? warst du schon da? In Phantasia.

Verschiedne Wege führ’n dahin: Der Luftweg mit dem Zeppelin.
Und ist dir das nicht schnell genug, dann nimmst du den Gedankenflug.
Den Landweg ja nicht mit der Bahn, sonst kommst du nie und nimmer an.
Du gehst zu Fuß, und zwar bei Nacht. Dann bist du da, eh du’s gedacht.
Für’n Wasserweg ist sehr bequem: Das städtische Kanalsystem.
Der Zugang für durch’s Abflußrohr. Doch Dicke warne ich davor. …“

http://www.gerhardschoene.de/

Euch eine schöne fantasiereiche Woche.

 

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Über menuchaprojekt

Landschaftsgärtner - Theologe - Künstler Die Kunst im Dschungel des Alltags zu überleben.
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