Auszeit im Kloster

Moin, Moin!

SAM_1337 SAM_1325 SAM_1348 SAM_1430Die Familiensituation und mein ganzes Aufgabengebiet zehrt kräftig an mir. Und so brauchte ich mal eine Auszeit nur für mich. Dank Sponsoring war dies auch möglich. Als wir noch in Hessen gewohnt hatten waren wir oft in einer Lebensgemeinschaft zu Gast. Jetzt bin ich mal richtig in ein evangelisches Kloster gefahren. Als ich ankam waren alle Türen verschlossen und man mußte sich an der Pforte melden und einem wurde eingelassen. Ich dachte so, jetzt bist du hier für den Rest der Woche eingeschl0ssen. Es ging nicht nur mir so. Auch andere Einzelgäste haben so empfunden. Aber Gott sei Dank, durften wir ein- oder ausgehen wie wir wollten, dank einem Code an bestimmten Türen und Toren. Was hat mich bewegt und getragen? Es waren Gebete, Texte, Eintragungen, Gespräche, die Abgeschiedenheit, das gute Essen ….

Der Psalm 91 wurde mein Wochenpsalm. Und ein Gebet, was ich in einem Buch der Christusträger-Brüder fand hat mir gutgetan:

Spender des Lebens,
gib mir die Kraft,
dass ich meine Arbeit mit Überlegung tue,
getreu dem Ziel,
das Leben jener zu hüten,
die meiner Versorgung anvertraut sind.

Halte rein meine Lippen von verletzenden Worten.
Gib mir klare Augen,
das Gute der anderen zu sehen.
Gib mir sanfte Hände,
ein gütiges Herz und eine geduldige Seele.

Dass durch deine Gnade
Schmerzen gelindert werden,
kranke Körper heilen,
Gemüter gestärkt werden,
der Lebenswille wieder wachse.

Hilf, dass ich niemandem
durch Unwissenheit und Nachlässigkeit schade.
Für jene, die gebeugt sind
von Kummer und Weh,
von Angst und Schmerz,
gib Kraft zum Durchhalten.

Schenk mir, o Gott,
deinen Segen zu meiner Aufgabe.
Florence Nightingale

In meinem Tagebuch las ich Teile der Stille Zeit Notizen von Klaus Bockmühl. Ein Satz ist mir hängen geblieben vom 17.März 1989: „Where we are in touch with god, we are lighthouses in our generation. / Wo wir in Verbindung mit Gott sind, sind wir Leuchttürme unserer Generation.“

Und einen eigenen Eintrag von Februar 2001 konnte ich bestätigen: Herr, du bist mein Gott. Dich zu kennen soll mein Leben verändern und bestimmen. Dein Wort hören und verstehen.

Wie es weitergeht? Schritt für Schritt. Tag für Tag.

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Hatte im Zug von Würzburg nach Erfurt gemeint einen Schauspieler im Zug entdeckt zu haben. Auf dem Bahnhof in Erfurt nehm ich all meinen Mut zusammen und Quatsch den Mann an und frage, ob er mal als Schauspieler bei der Soko Wismar mitgemacht hat. Ja, war die Antwort. Dann kamen wir ein wenig ins Gespräch. Er ist jetzt Psychotherapeut. Da kann er den Menschen mehr helfen. Wahnsinn.

be blessed

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Landschaftsgärtner - Theologe - Künstler Die Kunst im Dschungel des Alltags zu überleben.
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