Einer trage des anderen Last

Moin, Moin!

Wie lange kann man so eine Last tragen? Wann ist ist das Ende der Fahnenstange erreicht? Wie kann man so eine Belastung aushalten? Was ist wenn man selbst nicht mehr kann?

Sicher da gibt es ein Haufen guter Texte und Beispiele, die man aufzählen könnte. Aber treffen sie ins Schwarze? Oder sind es Rat-Schläge und keine richtigen Hilfen?

Gruss Hendrik

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Über menuchaprojekt

Landschaftsgärtner - Theologe - Künstler Die Kunst im Dschungel des Alltags zu überleben.
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15 Antworten zu Einer trage des anderen Last

  1. menuchaprojekt schreibt:

    Ich werde dieses Thema immer wieder ergänzen: Mir ist ein Lied dazu eingfallen von Gerhad Schöne ‚Fragen‘. Im Refrain heisst es dazu: Fragen, Fragen, Fragen …
    Wo sitzt das Unbehagen?
    Geht\’s schon um Kopf und Kragen?
    Fragen, Fragen.

  2. menuchaprojekt schreibt:

    Was ist, wenn die Last so schwer wird, dass man selbst fast einsinkt? Was ist, wenn der andere sich nicht als krank empfindet und jegliche medizinische HIlfe ablehnt? Was dann? Wie kann das Leben weitergehen?

  3. menuchaprojekt schreibt:

    Es ist schwer Grenzen zu setzen und seiner eigenen Frau gegenüber rechtliche Schritte einzuleiten.

  4. menuchaprojekt schreibt:

    Qälende Gedanken, ob dies der richtige Weg ist. Ist das Liebe? Aber was tun, wenn der andere sich schleichend selbst zerstört und es nicht merkt?

  5. menuchaprojekt schreibt:

    Kann man jemanden verlassen, wenn dieser krank ist aber nicht einsieht und diese Krankheit sich wie schwarzer Nebel auf die Familie legt? Was bedeutet es in guten wie in schlechten Tagen durchzuhalten?

  6. menuchaprojekt schreibt:

    Was muß passieren, damit etwas passiert?

  7. menuchaprojekt schreibt:

    Meine Tochter hat mir den Film ‚A Beautiful Mind‘ zu Weihnachten geschenkt. Ich finden den Film gut gemacht. Aber aufwühlend für mich. Und dann traf ich dieser Tage beim Arbeiten jemanden, der auch eine kranke Frau hat, der es aber seit längerem stabil geht. Das Bedrückenste war oft, wenn das Umfeld nicht sensibel ist oder es anders wahrnimmt, nach dem Motto: Deine Frau ist doch nicht krank. So schlimm ist es doch nicht. Ja so ist es. Das Umfeld nimmt oft nicht wahr, was man selbst durchmacht. Das Gespräch so zwischendurch tat richtig gut. Verständnis. Danke!

  8. menuchaprojekt schreibt:

    Was muß man sich alles an Beschimpfungen anhören. Von der eigenen Frau in der Vulgärsprache und vom Umfeld Unverständnis und Beleidigungen ‚Du bist der fieseste egoistische Ehemann.‘ ‚Deine Frau ist krank wegen dir.‘ ‚Du hinderst die Kinder am Kontakt zu ihrer Mutter.‘ ‚Du bist doch froh, dass deine Frau krank ist.‘ Das ist eine kleine Auswahl an Sprüchen die ich bekommen. Da brauche ich oft Tage um emotional wieder hoch zu kommen.

  9. menuchaprojekt schreibt:

    Heute war so ein Tag, den ich gerne aus dem Kalender streichen würde. Der Tag war eigentlich schon nach dem Morgenspaziergang mit Leila und vor dem Frühstück gelaufen. Bitterste Vorwürfe von meiner Frau. Auf die Frage, was denn nun konkret. Schweigen im Walde. Ich halte das nicht mehr lange aus. Das lähmt und blockiert mich immer wieder. Es ist eine Tragödie. Meine Frau muß freiwillig in die Klinik gehen. Aber eine Ehe darf kaputt gehen.

  10. menuchaprojekt schreibt:

    hoffnungslos, mutlos, resigniert

  11. menuchaprojekt schreibt:

    Der Zustand verschlechtert sich. Es dauert so lange und ist so unwahrscheinlich schwierig bis ein Eingriff von außen möglich ist.

  12. menuchaprojekt schreibt:

    Warten auf die Zwangseinweisung. Dieser Zustand der Verschlechterung und des Wartens schlaucht ohne Ende.

  13. menuchaprojekt schreibt:

    Der Staat hat irgendwie mehr Interesse eine Familie zu zerstören, als dass einem seiner Bürger wichtige Hilfe zuteil kommt.

  14. menuchaprojekt schreibt:

    Einmal Hohe Mark hin und zurück ohne Erfolg. Jetzt geht die ganze Prozedur mit gerichtlicher Unterbringung von vorne los. Hätte auch vor über einen Monat schon erledigt sein können. Warum noch diese Schleife? Warum noch diese zusätzliche Belastung für uns als Familie?

  15. Pingback: Einer trage des anderen Last (2) | menuchaprojekt

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