„Volle Kraft voraus“

Volle Kraft voraus

Wann legst du deine Flügel an
um sie prächtig auszubreiten
Keiner legt dir Zügel an
Deine Füße können schreiten
Wenn du Angst hast
dann verwirf sie jetzt
Warum sollst du scheitern
Du wurdest darauf angesetzt
den Himmel und die Erde zu erweitern

Volle Kraft voraus
Wir sollten uns beeilen
Volle Kraft voraus
Zu den Tagen die uns heilen

© Söhne Mannheims, 2000

Ein Lied welches ich immer noch gerne höre und ich vor allem den Text richtig gut finde. Mir kamen ein paar Inspirationen zu dem Lied. Wenn ich Lieder oder Texte höre öffnen sich für mich innerlich oft Querverbindungen.

»Segne mich und erweitere mein Gebiet!« – Das Gebet des Jabez – 1Chronik 4, 10
Genau darum bittet Jabez. Erweitere meine Grenzen heißt: öffne mein System.

„Zu den Tagen die uns heilen“ ist eine absolut interessante Formulierung. Im ‚Herr der Ringe‘ wird Aragon König. Und der König ist der Heiler. Die Menschen sollen heil werden. Wobei Aragon auch das Königskraut, die Athelaspflanze mitgebraucht.

Oder die Frage aus welcher Kraft wir leben oder mit was für einer Kraft wir leben und wirken. Paulus schreibt im Brief an die Gemeinden in Ephesus ein voll krasses Gebet. Ich zitiere ein wenig mehr als den Kernsatz: „Er öffne euch die Augen des Herzens, damit ihr erkennt, was für eine Hoffnung Gott euch gegeben hat, als er euch berief, was für ein reiches und wunderbares Erbe er für die bereit hält, die zu seinem heiligen Volk gehören, und mit was für einer überwältigend großen Kraft er unter uns, den Glaubenden am Werk ist. Es ist die gewaltige Stärke, mit der er am Werk war, als er Christus von den Toten auferweckte und ihm in der himmlischen Welt den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gab.“ (Epheser 1, 18-20)

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ecclesia semper reformanda

Zum Reformationsjubiläum ein Zitat von Lawrence Crabb:

„Ohne die persönliche Erneuerung des Einzelnen wird es in der Kirche keine Revolution geben. Und wenn die Liebe nicht wiederhergestellt wird, wenn es nicht zu einer Begegnung mit Gott kommt, die uns im Herzen trifft, die uns zur Gemeinschaft befreit und unser Denken und Leben von Grund auf verändert, wird es keine Erweckung geben.“

aus: Lawrence Crabb, Wenn Gott unsere Wünsche nicht erfüllt, Brunnen Verlag

Blog: P. Bernward Deneke

Landessynode Bayern

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Postkartenentwurf

Foto © Rachel Lena Heyden

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Postkartenentwurf

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Postkartenentwurf

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glaub es & vertrau mir

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

schalte deinen verstand nicht ab,

sondern gebrauche ihn,

denn es gibt mehr als du siehst

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

gehe über deinen verstand hinaus,

denn glauben heisst sehen,

was sein könnte

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

glauben heisst, dass meine unsichtbare Welt

in die sichtbare Welt hineinbricht

glaub es

vertrau mir

ich mein es gut mit dir

danke, denn du bist so gut zu mir

du gibst mir mehr, als ich denken kann

© Hendrik Heyden

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nachdenken über meine grundrichtung

ich werde mit einer theologie

konfrontiert,

sie gefällt mir

ich bleibe stehen,

das muss ich erst mal

verarbeiten und überdenken

ich will es auf meine person

beziehen

ich will mich damit auseinandersetzen,

damit ich bewusst mit dieser theologie

leben kann

ich will und möchte noch darauf eingehen,

aber da werde ich schon gedrängt weiterzugehen,

es wird von mir mehr erwartet

ich muss mehr leisten

mir fehlt die zeit über die grundrichtung

meines lebens nachzudenken

auf einmal stehe ich in der gefahr,

auf die nase zu fallen

ich bin zu langsam, aber nein

straucheln will ich nicht

so gehe ich weiter, hetze mich ab

von eindrücken zu eindrücken

nicke immer dazu

aber verstanden habe ich doch nichts,

weil mir das nachdenken über meine

grundrichtung fehlt

© Hendrik Heyden

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