ertappt

Moin, Moin!
Jetzt habe ich mich selbst überführt. Dieser Tage schrieb ich einer Mitbloggerin als Kommentar einen Spruch, den uns Studenten mal ein Dozent als Lebensweisheit mit auf den Weg gegeben hat: „Man sollte immer wieder mal das tun, wovor man Angst hat.“ Tja das ist wirklich ein kluger Satz, den ich ab und zu auch wirklich schon beherzigt und damit positive Erfahrungen gemacht habe. Aber jetzt hat er mich doch in wirklich relativ kurzer Zeit eingeholt. Als ich Samstag in einem staubigen Silo lag mit einer Vollmaske auf dem Kopf und 20 Meter tiefer auf den Boden des Silos geschaut habe ist mir dieser Spruch wieder eingefallen. Wir haben Staubsäcke für die Luftabsaugung ausgetauscht. Das waren dann nicht fünf, sondern fast 170 Säcke. Ich muss dazu sagen, dass ich Höhenangst habe. Wenn ich viel in den Alpen wandern gehe wird es weniger. Über schmale Balken über einen Abgrund balancieren, auf Dächer gehen, auf sehr sehr hohen Leitern gehen oder mal in einem Klettergarten von Baumplattform zu Baumplattform zu springen, so etwas kostet mich schon Überwindung. Einerseits gibt es dann die angstmachende Stimme: ‚Da geht es tief hinunter. Die Decke ist nur aus dünnem Holz. Da könnte man einkrachen. …‘ Und dagegen arbeitet dann die Vernunftstimme: ‚Das ist alles abgesichert. Arbeite ruhig und besonnen. Denke nicht mit der Angst, sondern an etwas gutes. Konzentriere dich auf die Arbeit. …‘ Und es klappt. Ich muss so etwas nicht jeden Tag machen. Aber es ist eine schöne Herausforderung. Und Stolz bin ich dann auch, dass ich es geschafft habe.

ein Blick auf die alten Säcke

und hier die neuen eingebauten Säcke (sie müssen jetzt noch aufgehängt werden)

aufgehängte Staubsäcke

Blick von unten in einen aufgehängten Staubsack hinein

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Postkartenentwurf Werte II

 

Foto © Judith Ziegenthaler

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Kubb

Moin, Moin!

Neuer Wohnort und neues Spiel. Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht ein neues Spiel zu bauen. Gut, der König ist etwas größer als offiziell erlaubt. Ich finde, so macht das Spiel noch mehr Spaß, wenn der König nicht so leicht umzuwerfen ist. Der Trick dabei ist, dass man ihn ziemlich weit oben treffen muss, so dass er dann gut umfällt. Und so regelmäßig habe ich bisher selten gespielt. In einer größeren Gemeinschaft gibt es halt auch jemand, der Lust hat mitzuspielen.

Kubb

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Frühling

Er ist’s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike

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Zitate

„Unser Wohlstandsstreben, das nicht aus christlicher Wurzel stammt, hat uns so benommen gemacht, dass wir nicht mehr sehen, wie sehr der Besitzmaterialis­mus dem Geiste Jesu aufs äußerste widerspricht.“

aus: Klaus Bockmühl, Umweltschutz – Lebenserhaltung, Brunnen Verlag, S. 46 (1975)

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Zitat

Viele Christen verwechseln immer wieder das mit Mission, dass sie Antworten zu geben versuchen auf Fragen wie diese: Was müssen wir machen, dass die Leute zur Kirche kommen? Nein, die Frage muss lauten: Was muss an uns selber geschehen, dass wir Gemeinde, Kirche sind, und so für die Welt begreifbar und verständlich wird, was wir meinen, wenn wir reden? Oder sie fragen: Wo und wie können wir Christen in unsere Umwelt hinausgehen, um in Gesprächen mit Einzelnen oder in großen Evangelisationsveranstaltungen die Botschaft Jesu Christi an die Leute zu bringen? Nein, die missionarische Frage ist an uns Christen selber gestellt und heißt: Folgen wir Christen dem Ruf Jesu und lassen uns von ihm herausrufen aus unserer privaten Welt zur sichtbaren Darstellung des Volkes Gottes, der Gemeinde, der Kirche?

Das war die Missionspraxis der frühen Gemeinde und der Kirche des Anfangs, dass sie selbst ganz und radikal Gemeinde und Kirche waren. Es gab zwar auch damals einzelne umherziehende Missionare, die predigten. Aber wir wissen, dass nicht sie, sondern das Leben der nach unseren Maßstäben so nach innen gekehrten Gemeinden einladend und missionarisch gewirkt haben und die Zahl der Christen wachsen ließ und die Ausbreitung des Christentums in der damaligen Zeit bewirkte.

aus: Gerhard Weber, Die Kennzeichen der Kirche, 1975

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Postkartenentwurf Gott kennen

Bild | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare