Makulatur oder was?

Moin, Moin!

Momentan bin ich wieder dabei eine Wohnung zu renovieren. Das habe ich in letzter Zeit häufiger gemacht. Aber erst in diesen Tagen ist mir etwas aufgefallen. Oder anders ausgedrückt: ich bin auf einen nachdenkenswerten Knackpunkt von Wohnungsrenovation und eigenem Leben gestoßen.
Ein Blick auf die Tapete sagt, dass dort alles in Ordnung ist. Sie sieht schick aus. Sie klebt fest an der Wand. Es sind keine Luftblasen zu sehen. Es scheint alles in Ordnung zu sein.
Aber wenn ich dann die Tapete entferne kommen dahinter Risse zum Vorschein. Teilweise ist der Putz sehr locker, manchmal auch bröselig.
Ich habe mich gefragt, ob wir dies mit unserem Leben nicht auch manchmal machen. Und jetzt meine ich nicht, dass wir Altersfalten überschminken oder kaschieren. Mir geht es um die Brüche in unserem Leben, die schwierigen Seiten. Wie oft tun wir so als ob alles in Ordnung ist, wir bewahren sozusagen die Fassade. Aber dahinter ist etwas kaputt. Etwas was wir nicht zugeben wollen. Wir verheimlichen es.
Sich dem zu stellen kostet Kraft.
In der Endlich Leben Tradition ist dies Schritt 4: „Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.“ Das ist ein Weg zur persönlichen Veränderung hin. Ein wichtiger Schritt ehrlich zu werden. Und ein wichtiger Schritt heil zu werden.

 

 

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Turmfalken

Moin, Moin!
Bei uns im Hinterhof eine schöne Fichte mit einem Nest und einem Turmfalkenpärchen, dass es bewirtschaftet. Lange Zeit sah es so aus als ob es dieses Jahr keinen Nachwuchs gibt. Und dann auf einmal waren die Nachkömmlinge groß und flügge. Aber ob sich der Nachwuchs die Beute schon selbst erjagt hat oder mit der erjagten Beute von Mama und Papa auf die Reise begeben hat war nicht ersichtlich. Eine befreundete Bloggerin hatte vor einiger Zeit folgendes gepostet:

Einem Kind das Laufen beizubringen ist eins…

Ein Kind in die Welt laufen zu lassen, ist nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Irgendwie scheint das bei den Turmfalken leichter vonstatten zu gehen.

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Kieler Woche

 

eine Möwe auf der Kieler Woche

Ein Kieler Original?

Wer zeigt schon gerne seine dritten Zähne?

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alternative Pflanztreppe

Pflanztreppe

Moin, Moin!
Vieles kann man sich ja neu kaufen. Was ja auch nicht schlecht ist. Und es gibt Dinge, die kann man sich aus Abfallprodukten neu herstellen. Neudeutsch wird dafür ja Upcycling gebraucht. Oder man benennt es als eine Pflanztreppe aus Recyclingmaterial. Wie man mag. Auf alle Fälle sind die hier verwendeten Materialien nicht neu gekauft. Die Pflanzschalen waren vorher ein Lüftungsrohr welches auf dem Schutthaufen einer Baustelle gefunden wurde. Und das Holz entstammt den Seitenwänden eines Schlafzimmerschrankes, der nicht mehr gebraucht wurde. Cool oder? Hab ich selber nicht gemacht, sondern jemand aus der WG. Ich find die Idee dazu spitze.

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Berge und Urlaub

Bella Tola, 3025 m ü. M., Wallis, Schweiz

 

„Ich habe das Gefühl, ich brauche Ferien, sehr lange Ferien, wie ich dir schon früher gesagt habe. … Ich will wieder Berge sehen, Gandalf – Berge; und dann irgendeinen Ort finden, wo ich ruhen kann.“ Soweit Bilbos Worte an Gandalf (Der Herr der Ringe, erstes Buch: Der Ring wandert)

Urlaub wäre nicht schlecht. Am liebsten ins Wallis. Eine Region, wo es einen herrlichen Blick auf viele schneebedeckte Berge und etliche Viertausender gibt.

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Verkleidung

… so gesehen in Karlsruhe
Da gibt es doch tatsächlich welche, die die Dame an der Hauswand mit einem Bikini eingekleidet haben. In einer Straße, wo die Häuser alle in heller Farbe gestrichen sind fällt alleine schon die grüne Fassade auf. Aber mit dieser Aktion ist die Fassade zu einem Hingucker geworden. Die Nachbarn gegenüber haben verstohlen ein Foto gemacht. Passanten auf der Straße schauen hoch und gehen lächelnd weiter.

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Zitat

„Allzu oft geschieht es ja, dass wir sozusagen nur an der Oberfläche unseres Herzens beten, ohne alle unsere Glaubensreserven zu aktivieren. Wir nehmen nicht das Risiko auf uns, ohne Fallschirm zu springen, obwohl wir gar nicht ins Leere springen würden, sondern in die Arme Gottes. Wir sollten es tun mit dem Elan eines kleinen Kindes. Unsere Berechnungen, unsere Vorbehalte und unsere Langsamkeit, sie sind es die Gott handlungsunfähig machen.“ Bischof André-Mutien Léonard (aus seinem Buch: Erhört Gott unsere Gebete)

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