Ostsee

Moin, Moin!
In den letzten Tagen habe ich es mal wieder geschafft zu verschieden Zeiten zur Ostsee zu kommen. Die Stimmung heute abend war unbeschreiblich. Kaum einzufangen mit der Linse.

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Was geht?

Moin!
Neulich an der Steilküste. Der Sturm hatte an der Steilküste einige Hänge abrutschen lassen. Entstanden sind wunderschöne Sandbilder. Die Natur ist ein wunderbarer Künstler.

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Ruhe

Moin!

Eckernförder Bucht

 

Ich habe das Buch von Tomas Sjödin ‚Warum Ruhe unsere Rettung ist: Stell dir vor, du tust nichts und die Welt dreht sich weiter‘ zu Ende gelesen und lasse Euch mal an ein paar Zitaten teilhaben. Ein Ritual dabei ist bei mir, dass ich mir wichtige Sätze aufschreibe und abspeicher. So kann ich später immer wieder auf einige Gedankengänge zurückgreifen. Und es ist hilfreich zur Vorbereitung von Vorträgen und Predigten.

„Ruhe ist nicht dasselbe wie Passivität. Ruhe braucht mehr als Entspannung, das Einatmen genauso wie das Ausatmen. Zum ‚Von etwas ruhen‘ gehört auch das ‚In etwas ruhen’“, schreibt der Theologe Göran Larsson in seinem Buch „Zeit für Gott“.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 23

Die jüdische Antwort auf die Frage, warum Gott ruhte, heißt: weil er den Sabbat schaffen wollte. Und was tat Gott an diesem siebten Tag? Die jüdischen Lehrer sind um keine Antwort verlegen: Er schuf menuah – die Ruhe. Das hebräische Wort hat soviele Nuancen, dass die meisten Ausleger eine ganze Reihe von Wörtern anführen: Gelassenheit, Klarheit, Friede, Ruhe …, lauter Wörter, die die Tiefe der fruchtbaren, heilenden Stille beschreiben versuchen. So betrachtet ist die Ruhe der Ort, an dem ich mich dafür öffne, an dem kraftvollen Prozess teilzuhaben, in dem die Schöpfung sich ständig selbst erneuert.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 33

Der Sabbat ist nicht einfach ein freier Tag, er ist die Anwesenheit von etwas, das uns für alles empfänglich macht, was schön, nährend und wahr ist. Er ist eine Zeit, in der wir unsere Aufmerksamkeit bewusst auf das richten, von dem wir wollen, dass es unser Leben erfüllt. Eine Zeit, in der wir bewusst Nein sagen zu allem, was uns nur beschäftigt und von dem abhält, was wir eigentlich wollen.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 47f

Die Arbeit ist etwas Erhabenes, und das hat auch Auswirkungen auf die Achtung der Ruhe. Der Mensch ist Gottes Ebenbild – in seinem Arbeiten wie in seinem Ruhen.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 53

Ich muss mich immer wieder selbst daran erinnern, wie unglaublich es ist, dass es zu unserem Menschsein gehört, von Gott schon geliebt zu sein, bevor wir etwas Vernünftiges getan haben.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 80

Aus dem so richtig Unnützen entsteht Engagement. Vielleicht ist es ja eine der großen Gaben, die uns die Ruhe beschert, dass sie uns hilft, die richtigen Fragen zu stellen – nicht nur danach, was wir tun sollen, sondern auch danach, warum wir es tun sollen. Die Ruhe hilft uns zu unterscheiden: Was kann ich tun und was soll ich tun?

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 80

Durch das Teilen der Mahlzeit konstruieren wir Familien und Freundschaften immer wieder neu. Es gibt keine Aktivität, die dieselbe einende Kraft hat und auf ebenso starke Weise Gemeinschaft symbolisiert – und ohne Gemeinschaft gehen wir ein! Genau das ist es aber, was unseren Alten passiert, die in erzwungener Isolation in der Fertigmahlzeit herumstochern, die der Tiefkühlservice gebracht hat und die sich in der Mikrowelle warm gemacht haben.

Christina Fjellström, zitiert in: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 86

Beim gemeinsamen Essen bestärken wir uns in unserer Identität und erinnern einander an unsere Zugehörigkeit zur Familie, zur Sippe, zum Freundeskreis.

Christina Fjellström, zitiert in: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 86

In der Ruhe entsteht der Raum, um Gespräche zu führen, die das Leben vertiefen, vielleicht sogar retten.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 92

Sr. Sofie

In Zeiten, in denen einen alles im Stich lässt und man sich wie zerbrochen fühlt, kann Gott Wirklichkeit werden.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 129

Die Art, wie die Juden ihren Sabbat feiern, ist ein Versuch, in ihrem Haus und Leben vorübergehend eine andere Zeitrechnung einzuführen. Sie füllen den inneren Raum mit Dingen und Ritualen, die andere Assoziationsketten in Gang setzen, als der Alltag sie tut. Sie bauen ein Modell der Welt, die einst kommen soll, und ziehen probehalber schon einmal dort ein. Sie leben das ‚Als ob‘: als ob das Kommende schon da wäre.

aus: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 173

In der ewigen Ruhe pulsiert das Leben.

Wilfried Stinnisen, zitiert in: Tomas Sjödin, Warum Ruhe unsere Rettung ist, S. 175

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Wo ist der neue König? Hochglanzgottesdienste, Bordelle und die Suche nach der Gegenwart Jesu — Raus aus der Affenfalle

Die Magier aus dem Morgenland konnten ihn am wahrscheinlichsten aller Orte nicht finden. Dort war er nicht, dort, am Königshof. So folgten sie der Stimme Gottes, so wie sie sich ihnen zeigte, durch einen Stern. Sie folgten diesem Stern bis zu der Viehhöhle in Bethlehem, einem der unwahrscheinlichsten Orte für die Geburt […]

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Surfer auf der Ostsee

Moin!
Bei einem Spaziergang heute Mittag an der Ostsee dachte ich ich traue meinen Augen nicht. Da war doch glatt ein Segler auf der Ostsee unterwegs. Bei 4° Außentemperatur und eisigem Wind würde ich ja nicht mehr auf der Ostsee surfen gehen. Naja ich würde ja auch bei 20° Außentemperatur nicht surfen gehen, da ich es nicht kann. Ich würde aber bei -15° noch Fahrrad fahren. Ist total herrlich mit einem Mountainbike über frisch verschneite Feldwege zu fahren.
Ansonsten habe wir diese Tage Aprilwetter. Schöner Sonnenschein und Regenschauer wechseln sich ab.

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Kiel bei Nacht

Moin, Moin!

Am Samstag war ich im Theater in Kiel. Ich habe mir das fantastische Theaterstück ‚Vater‘ angeschaut, wo es um einen an Alzheimer erkrankten Vater geht und wie sich die Dinge aus seiner Sicht darstellen. Genial.

Danach musste ich noch ein wenig frische Luft schnappen und bin an der Förde spazieren gegangen.

Und dann muss ich hier mal ein Foto nachschieben.

Ein fünfjähriger Junge aus meiner Lebensgemeinschaft fragte mich vor einiger Zeit, ob er mit mir mal was werkeln kann. Er hätte einen Gabelstapler und braucht jetzt einen LKW, wo er seine Paletten drauf stapeln kann. Und so sind wir seit ein paar Wochen immer mal wieder dabei an seinem Auto zu werkeln. Holz haben wir durch unsere Firma genug und so haben wir doch bisher einen richtig tollen LKW zusammengebaut. Zwischendurch ging es schon ein wenig an die Farbgestaltung und heute fand ich seine Idee genial, doch ein paar Mucklas drauf zu malen. Also keine klassische Frontscheibe, sondern ein Führerhaus in Mucklasdesign.

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Herbst

Moin!
Ein Herbsttag im Norden. Rad & Wanderweg am NOK. Frachter im Nebel. Irgendwo zwischen Kiel und Rendsburg. Es war zwar nicht eisig kalt und kein scharfer Wind, aber der Nieselregen zwischendurch war ätzend.

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